PilzCoach

PilzCoach-Ausbildung (DGfM) im Harz, mit Zertifikat




  
Ausbildung in zwei Blöcken, jeweils drei volle Tage                                                                         

Diese Ausbildung mit entsprechendem Zertifikat darf nur von Pilzsachverständigen der Deutschen Gesellschaft für Mykologie durchgeführt werden. Sie wird bei uns auch durchgeführt, wenn sich nur wenige Teilnehmerinnen und Teilnehmer anmelden,

27. - 29. April 2018  und 12. bis 14. Oktober 2018
(freiwillige kostenlose Teilnahme auch an der Exkursion für Pilzeinsteiger am 19. August 2018, damit  Sie auch die Sommerpilze kennen lernen können)

beide Blöcke zusammen Ausbildungsgebühr 260 € zzgl. 20,00 €  für das "Begrüßungspaket", enthalten sind der USB-Stick mit allen Ausbildungsunterlagen, Flyer für PilzCoaches zum Auslegen, Zeitschrift für Mykologie u.a.
(Übernachtungsmöglichkeit siehe "Anreise")


bitte immer mitbringen: ein Pilzbestimmungsbuch, z.B. das Handbuch für Pilzsammler von Andreas Gminder
(www.mykoshop.de)

Durch diese Ausbildung bei uns in zwei Blöcken ( woanders an drei Wochenenden) werden Sie befähigt, Kinder, Jugendlichen oder Erwachsenen das in der Natur so wichtige Reich der Pilze nahe zu bringen und selbst Kurse für diesen Bereich zu geben.
Sie erwerben Grundkenntnisse der Mykologie, lernen bestimmte unverwechselbare Pilze sicher zu bestimmen sowie die wichtigsten Giftpilze zu erkennen. Wir schauen auch mal durch das Mikroskop Pilzsporen an und machen Sporenabdrücke.

Darüber hinaus wird in der Ausbildung z.B. mit den bunten Pilzen gefärbt und Papier geschöpft, wir sprechen über das Malen mit Pilzfarben und wie man mit Pilzen Schmuck basteln kann oder wie Pilzmodelle hergestellt werden. Wir schlagen Funken auf Zunder von Zunderschwamm und kochen auch mal mit Pilzen. Je nach Jahreszeit und individuellen Möglichkeiten.
Sie erhalten für alles reichlich Unterlagen auf USB-Stick, die sich auch für Ihre späteren eigenen Veranstaltungen eignen.
Zum Schluß der Ausbildung erfolgt eine Präsentation, bei der jeder aus seinem gewünschten Themenbereich etwas als mündliche Prüfung präsentieren darf und anschließend erfolgt eine schriftliche Prüfung, an deren Ende ein Zertifikat als PilzCoach (DGfM) überreicht wird. Siehe auch unter www.dgfm-ev.de

(Keine  Mitglidschaft in der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM) notwendig)
bitte immer mitbringen: ein Pilzbestimmungsbuch

Anmeldeformular  


Wolfgang (Pilzsachverständiger aus Sachsen) zeigt, wie man Funken auf Zunder von Zunderschwamm schlägt,  seine Frau Helga pustet in vorbereitete Birkenrinderöhrchen auf die glimmenden Funken damit Feuer entsteht, Matthias (Teilnehmer) bei der Mikroskopieübung


Programm für die PilzCoach-Ausbildung


Block 1

Freitag:
Vormittags: Kurze Vorstellungsrunde und Namenschildchen aus Birkenporlingen herstellen Vortrag: Pilze im Ökosystem, Grundregeln im Wald und anderes, Pilze zum Färben auskochen
Nachmittags: Papier schöpfen, Färben mit Pilzen, während die Wolle im Topf köchelt, kleiner Theorieblock über das Beizen und Färben und die Malfarbenherstellung

Samstag:
Vormittags:  Wie bestimmt man Pilze, Sporenabdruck herstellen, einfache Systematik, Teil-  und Gesamthülle, andere wichtige Merkmale, Präsentation im 2. Block besprechen
Nachmittags:  Speisepilze für PilzCoaches, wichtigster Giftpilz: der Knollenblätterpilz,
Gegen Abend: Funken schlagen mit Zunderschwamm,
Sonntag:
Vormittags: Exkursion  im Laubmischwald, (dies ist die richtige Zeit zum finden von Morcheln!)
Nachmittags: Fundbesprechung, Fragestunde, Endbesprechung des 1. Blockes



Ingos Rucksack für die Pilzexkursion mit Gruppenführung, Ritas "Pilzbuch" über Herbsttrompeten

Block 2

Freitag:
Exkursionsplanung, Exkursion und Fundbesprechung, Pilzbestimmung
Nachmittags:
Giftpilze, (incl. Rauschpilze und  Schimmelpilze), was tun bei Vergiftung
Grenzen des PilzCoach

Samstag:
Vormittags: wir erstellen ein Quetschpräparat und sehen es im Mikroskop an, um einmal die Pilzsporen zu sehen
Pilzmodellherstellung am vorhandenen Beispiel,
Fragen beantworten und diverse Infos: Versicherung, Mitgliedschaft in der DGfM, Intenetforum, Vernetzung mit Pilzsachverständigen über die Homepage der DGfM (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
Nachmittags: Beginn der Präsentationen

Sonntag:
Vormittags:
weiterführen der einzelnen Präsentationen
Nachmittags:
schriftliche Prüfung, Reflektionsbögen ausfüllen
Überreichung der Zertifikate
Ende der Ausbildung                                           


      
Papier schöpfen



Birgits Wandbehang mit Zunderschwamm-Burg, Malfarben und in Gläschen eingelegte Pilze